Hundezwinger: Was ist ein Zwinger

Hundezwinger

Hundebesitzer möchten bei ihrem Vierbeiner alles richtig machen. Neben gesundem Futter, ausreichend Auslauf und tollen Spielen soll der Hund auch einen Rückzugsort haben. Viele Personen lehnen die Verwendung eines Zwingers vehement ab. Man assoziiert ihn oft mit einem Tiergefängnis. Grundsätzlich stellt ein Hundezwinger eher ein Schutzbereich für das Tier dar. Der Zwinger steht im Freien und schützt den Hund sowohl vor schlechtem, wie auch gutem Wetter. Dank der verschiedenen Ausführungen finden Hundebesitzer auch den richtigen Zwinger für sich. Von gebraucht bis neu oder von Metall bis Holz. Alles, was du wissen musst, erfährst du hier. Auch warum ein Hundezwinger gebraucht eine Option ist – und wo du ihn findest.

Was ist ein Zwinger: Die Vorteile

Ein Hundezwinger hat verschiedene Vorteile:

  1. Schutz vor Wettereinflüssen
  2. Rückzugsort für einen Hund, wo er seine Ruhe haben kann
  3. Ein Raum mit stetiger Frischluft
  4. Ein Raum, in dem der Hund machen kann, was er will
  5. Rückzugsort, wenn der Aufenthalt im Haus oder Wohnung unpassend ist
  6. Rückzugsort, wenn kleine Kinder zu Besuch sind

Baugenehmigung und Abstand zum Nachbargrundstück

Bevor Hundebesitzer einen Zwinger bauen, müssen sie sich Informationen zur Bauordnung einholen. Es gibt deutschlandweit keine einheitlichen Regeln. Sie variieren je nach Bundesland, Gemeinde oder Wohngebiet. In manchen Gebieten ist eine Bauordnung erforderlich. In diesen Verordnungen sind manchmal klare Ausnahmen für bestimmte Bauanlagen definiert. Darunter fallen häufig auch die Vorrichtungen, die für ein Tier gebaut werden. Grundsätzlich gilt, dass Hundezwinger in dicht bebauten Wohngegenden oft ungern gesehen sind. So solltest du dich vor der Anschaffung mit der lokalen Gesetzeslage beschäftigen. Im Baugewerbe findest du häufig das Wort „ortsüblich“. Daher macht es auch Sinn einmal einen Blick auf die Nachbargrundstücke zu werfen. Was bei deinem Nachbar erlaubt ist, ist oft auch bei dir gestattet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der richtige Abstand zum Nachbargrundstück. Immer wieder ist der Abstand ein Streitfall. Das hängt oft von der Einordnung des Gebäudes ab. Gilt der Hundezwinger als mit dem Grundstück fest verbunden, gelten andere Abstandsgrenzen zum Nachbargrundstück. Eine allgemeine Rechtsauskunft wäre fahrlässig. Je nach Grundstück ist die Situation eine andere. Deshalb melde dich am besten einmal vor der Errichtung bei deiner Stadt oder Gemeinde. Diese können dir meist eine gute Auskunft zu deinem Sachverhalt erteilen.

Die Zwingerarten

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Zwingerarten auf den Markt. So findet jeder Hundebesitzer den richtigen. Grundsätzlich unterscheidet man:

  1. Hundezwinger aus Holz
  2. Zwinger aus Metall
  3. Hundezwinger mit Auslauf
  4. Zwinger mit integriertem Gartenhaus
  5. Mobiler Hundezwinger

Holz

Wer Wert auf Ästhetik legt, der investiert in die Hundezwinger aus Holz. Der Holzzwinger besitzt ein schönes Ambiente. Hier ist von Käfig-Optik nichts mehr zu sehen. Diese Modelle haben den natürlichen Charme kleiner Gartenhäuser. Sie passen dadurch auch zu modernen Häusern und Gärten. Außerdem ist Holz ein nachhaltiges Material und sorgt für ein besonderes Ambiente. Sie sind mit Flachdach oder einfacher Dachschräge (Pultdach) erhältlich. Drei bis dreieinhalb Seiten sind durchgängig aus Holz gefertigt. Eine halbe bis eine Seite verfügt über ein Gitter oder Drahtgeflecht. Diese Bauweise überzeugt durch eine gelungene Mischung aus freiem Blickfeld für den Hund und zuverlässigen Schutz vor Wind und Kälte. Der Preis für solche Hundezwinger aus Holz liegt bei 1.200 bis 2.000 Euro.

Modelle mit Fenstern und zusätzlichen Türen sind erhältlich. Dafür erhältst du echte Premiumqualität, einen Wohlfühlort und ein tolles Schmuckstück für deinen Garten. Möchtest du mehr über die Zwingerart aus Holz erfahren, dann besuch einmal meine Seite für den Hundezwinger Holz.

Hundezwinger gebraucht

Gebrauchte Hundezwinger werden immer mal wieder im Internet angeboten. Mit einem gebrauchten Zwinger sparst du Geld und sorgst für Nachhaltigkeit. Ein Hundehaus aus zweiter Hand findet man verhältnismäßig schwieriger auf dem Markt. Die Nachfrage ist groß. Sind sie erst einmal da, werden sie innerhalb von Tagen wieder verkauft. Das bedeutet aber nicht, dass der Erwerb unmöglich ist. In regelmäßigen Abständen bekommst du die Möglichkeit bestimmte Modelle für ein paar hundert Euro günstiger zu erwerben. In der Regel werden die gebrauchten Hundezwinger als neuwertig eingestuft. So bekommst du qualitative Zwinger zu einem schmalen Preis. Am besten, du überlegst dir schon jetzt, ob ein gebrauchter Gegenstand für dich infrage kommt. Sobald das Angebot erhältlich ist, musst du dann nur noch auf „Kaufen“ drücken.

Meine Empfehlung

Hundezwinger mit Pultdach und Boden
  • Artgerechter Hundezwinger für einen mittelgroßen Hund
  • Gefertigt aus massivem, FSC-zertifiziertem Kiefernholz
  • Praktischer Klapphalter für eine Fütterung von außen, inkl. 2 Futterschalen
  • Effektiver Schutz vor Zugluft dank geschlossener Seiten
  • Inklusive Dacheindeckung und Holzboden
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Besitzt du einen kleinen oder großen Hund? Kein Problem! Diesen Zwinger gibt es in verschiedenen Größen. Den passenden Hundezwinger für einen Vierbeiner mit Widerrist unter 50 cm findest du, wenn du auf das Wort klein klickst. Du möchtest einen Hundezwinger kaufen und dein Hund hat einen Rist von über 65 cm, dann drück einfach auf groß. Auch die gebrauchten Zwinger gibt es in allen Größen.

Metall

Es gibt Hundezwinger aus Holz, Metall oder aus einer Kombination der beiden Materialen. Die einfachste Form des Zwingers ist die aus Metall. Oft wird sie aufgrund des Aussehens auch als Hundekäfig bezeichnet. Die Hundezwingerart ist als stabile Gitterkonstruktion sowie als Metallgestell mit aufgespanntem Drahtgeflecht oder Maschendraht erhältlich. Gitterkonstruktion und Gestell sollten aus stabilem und rostfreiem Metall gefertigt sein. Pulverbeschichtetes Aluminium und Edelstahl erfüllen diese Anforderungen perfekt. Ein einfacher Metallkäfig ist in der Anschaffung günstig. Für weniger als 500 Euro kannst du bereits einen soliden und preiswerten Hundezwinger finden. Möchtest du mehr über den Hundezwinger aus Metall erfahren, dann klick einmal auf unsere Rubrik Hundezwinger Metall.

mit Auslauf

Wer seinem Tier etwas Besonderes bieten möchte, wählt einen Hundezwinger mit Auslauf. Dank der größeren nutzbaren Fläche bietet dieser mehr Platz zum Bewegen. Im Regelfall muss hierfür lediglich ein Hundezaun um den Zwinger aufgestellt werden. Je nach Hunderasse kann der Zaun unterschiedlich hoch sein und damit das Erscheinungsbild verändern. Den Zaun kannst du frei aufbauen. Mittels Zaunelementen kannst du die Größe der Auslauffläche selbst bestimmen. Es gibt auch Zwinger mit integrierten Auslauf zu kaufen. Dieses Gesamtpaket ist aber schwieriger zu finden. Wer es lieber günstig und schnell hat, der entscheidet sich für den Hundezaun. Hier gelangst du zum Artikel Hundezwinger mit Auslauf.

mit Gartenhaus

Bist du auf der Suche nach einer pragmatischen Lösung für deinen Hund und deine Gartengeräte? Dann wähle einen Hundezwinger mit Gartenhaus. Dank der Konstruktion hat hier dein Vierbeiner Platz. Und in einem separaten Raum kannst du deine Gartengeräte unterbringen. Grundsätzlich bestehen diese Modelle meist aus stabilem Holz. Mit der richtigen Grundierung und Lasur des Holzes sind die Modelle langlebig. Diese Art des Hundezwingers bringt alle schützenden Vorteile eines Zwingers aus Holz mit. Gleichzeitig bekommst du einen kleinen Raum für Gartengeräte dazu. Besitzt du einen Garten, sammeln sich schnell zahlreiche Geräte und Utensilien an. Ein Hundezwinger mit Gartenhaus kann hier die optimale Lösung sein.

Mobil und für drinnen

Bei einem mobilen Hundezwinger reden wir prinzipiell lediglich von einer Umzäunung. Ein gesamtes Hundehaus ist hier nicht gemeint. Diese Art gibt es sowohl für draußen wie auch für drinnen. Meist wird eine solche Abgrenzung für Welpen genutzt. Deswegen sortiere auch ich den mobilen Hundezwinger bei dem Welpenauslauf ein. Sie sind oft nicht festverbunden mit dem Boden. Daher sind sie für große Hunde eher ungeeignet. Der Zweck beschränkt sich auf eine zeitliche Begrenzung für das Tier. So benötigen junge Hunde keine permanente Aufsicht im Garten oder in der Wohnung. Das Wegrennen und freiliegende Stromkabel sind so kein Problem mehr. Für eine lange Unterbringung ist der Auslauf eher ungeeignet. Doch auch mit einer schönen Ausstattung kann hier viel Komfort entstehen. Schau einmal in den Artikel Welpenauslauf und beließ dich zu deinen Möglichkeiten.

Do it yourself

Hund an Zwinger gewöhnen

Erst nach dem Hundezwinger kaufen fängt die wirkliche Herausforderung an. Denn der Einzug deines Vierbeiners steht an. Mein Hund benötigte gar keine Eingewöhnungszeit. Doch hier ist jeder Hund anders. Daher gehe lieber Schritt für Schritt vor. Das Umfeld ist für den Hund neu und ungewohnt. Je mehr Zeit du ihm lässt, desto reibungsloser verläuft der Übergang. Lass den Hund am ersten Tag nur eine halbe Stunde im Zwinger alleine. Steigere die Zeit nach ein paar Tagen dann auf eine Stunde, dann auf zwei Stunden, usw. Bei der ersten Übernachtung im Zwinger sollte er sein neues Zuhause schon gut kennen und als selbstverständlich ansehen. Eine regelmäßige Fütterung im Napf vom Hundezwinger kann auch sehr gut helfen. Alternativ findest du Hilfe bei einigen Hundeschulen oder speziellen Hundetrainern. Sie bieten gezieltes Training zu „Hund an Zwinger gewöhnen“ an. Manchmal sogar direkt bei dir Zuhause.

Das neue Hundehaus gestalten

Der Fressnapf und ein Wassernapf dürfen in keinem Tiergehege fehlen! Einige Hundezwinger verfügen bereits über praktische Vorrichtungen für die Näpfe. Sie lassen sich zum Befüllen nach außen und innen drehen. Als Alternative zu einem Wassernapf kannst du auch einen Haustierbrunnen in den Hundezwinger stellen. Wenn kein Wasserspender vorhanden ist, kannst du ihn sicher auch leicht nachträglich montieren. Normalerweise geht das schnell und einfach.

In einer geschützten Ecke des Innenbereichs richtest du den Schlafplatz ein. Diesen stattest du mit einer Hundehütte aus. Denkbar ist auch ein Hundebett oder ein Körbchen mit einer warmen Decke. Im Winter ist es zum Wohl des Hundes sinnvoll, den ganzen Hundezwinger oder mindestens die Schlafstelle zusätzlich mit Thermomatten auszulegen. Sonst gilt er nicht als winterfest. Die Matten verhindern, dass Bodenkälte durch den Hundezwinger nach oben dringt. Zusätzlich unterbinden Gummimatten das Rutschen deines Freundes.

Zur Grundversorgung kannst du den Zwinger mit Hundespielzeug ausstatten. Als weiteres Zubehör bietet sich Hundespielzeug an. So fühlt sich dein Hund richtig wohl. Beispiele wären ein Hundeknochen oder sein liebster Ball. Auch über Dinge zum Kuscheln wird sich dein Lump freuen.

Selber bauen: die Zwingerelemente

Der Hundezwinger besteht aus Zwingerelementen wie dem Boden, dem Dach, der Tür, Gitterstäben oder den Wänden. Bei den Materialien kannst du teils zwischen Metall- und Holzelementen entscheiden. Bei der Auswahl der Teile tust du gut auf Qualität zu achten. Denn jeder weiß: Wer billig kauft, kauft zweimal. Bei Gebäuden, wie es der Hundezwinger ist, bekommt der Satz eine noch wichtigere Rolle. Denn in ihm halten sich Menschen und Tiere auf. D.h. du solltest wirklich nicht an den falschen Enden sparen. Interessiert du dich für die einzelnen Zwingerelemente, dann erfreust du dich sicher an dem dazugehörigen Artikel. Er ist ausgerichtet an jene, die entweder etwas austauschen oder Hundezwinger selber bauen wollen. Aber vorne weg: Einen Zwinger zu erbauen um Geld zu sparen, ist der Aufwand nicht wert. Für den Fall ist ein Hundezwinger gebraucht die klevere Option.

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