Hundezwinger aus Metall – der Zwinger für den Züchter

Hundezwinger aus Metall finden sowohl im privaten, wie auch im züchterischen Alltag Anwendung. Im Privaten fungiert der Hundezwinger eher als vorübergehender Aufenthaltsort. Hingegen beim Hundezüchter ist er Wurfkiste und Behausung zugleich. Aus Gründen der Reinigung wird der Hundezwinger aus Metall in der Hundezucht den Modellen aus Holz vorgezogen. Auch schont der Zwinger aus Metall den Geldbeutel.

Augen auf beim Zwingerkauf

Leider ist die Hundehaltung im Zwinger bei uns immer noch etwas negativ behaftet. Oftmals zu Unrecht. In den Vorstellungen von Tierfreunden wird der Hund 24 Stunden in einem Zwinger gesperrt. Versperrst du dich dem Thema aber nicht grundsätzlich, bietet dir die Haltungsform durchaus Vorteile. Wenn sie artgerecht ausgeführt wird, dann fühlt sich das Rudeltier Hund auch im Hundezwinger wohl. Voraussetzung dafür sind aber genügend Sozialkontakte zu Mensch und Hund. Nicht zu vergessen ist auch der Auslauf. Ein Hund darf nicht den ganzen Tag eingeschlossen werden.

Vor allem bei den Hundezüchtern und ist ein Hundezwinger aus Metall fast nicht mehr wegzudenken. Auch im Tierheim gilt der Metall Hundezwinger zum Standard. Er punktet besonders durch seine einfache Art der Reinigung. In der Regel genügt es, die großen Hinterlassenschaften des Hundes abzusammeln. Und danach einfach mit dem Hochdruckreiniger ausdampfen. Diese Zeitersparnis erleichtert dir den Tagesablauf.

Nicht jede Hunderasse ist für die Zwingerhaltung geeignet

Vierbeine, welche im Freien gehalten werden, müssen über eine gewisse Robustheit verfügen. Die Hunde sollten eine besondere Unempfindlichkeit zu Kälte besitzen. So werden etwaige Erkrankungen von vornherein ausgeschlossen. Dies wird durch ein dickes Fell mit einer entsprechenden Unterwolle gewährleistet. Hier sind vor allem die Rassen genannt, die bereits seit Generationen darauf gezüchtet werden Haus und Hof zu bewachen. Und das bei jeder Witterung. 

Typische Hofhunde sind:

  • Rottweiler
  • Schäferhunde
  • Kangalen
  • Schnauzer 
  • Hovawart
  • Pinscher

Ebenfalls für ihre besondere Robustheit sind die Berghunderassen bekannt. Zu ihnen zählen:

  • Neufundländer
  • Leonberger
  • Schweizer Sennenhunde

Auch für die Zwingerhaltung geeignet sind:

  • Pyrenäenberghunde
  • Berner Sennenhunde

Völlig ungeeignet, um in einem Hundezwinger aus Metall zu leben, sind folgende Hunderassen:

Mithilfe einer guten Isolierung der Wände und des Bodens kannst du zusätzlich Wärme spenden. Achte nur darauf, dass hierfür keine gesundheitsgefährdenden Materialien benutzt werden. Besonders gut geeignet für den Boden des Hundezwingers aus Metall sind Gummimatten. Diese findest du in verschiedenen Stärken. Sie sind auch sehr gut zu reinigen.

Welche Vorschriften gibt es zum Halten von Hunden in Zwingern?

Seit dem Jahr 2001 ist die Haltung von Hunden in Zwingern gesetzlich geregelt. Wer sich nicht an die Einhaltung der Tierschutz-Hundeverordnung hält, dem drohen hier empfindliche Strafen. Unter anderem wird in dem Gesetz der Platzbedarf des Hundes im Hundezwinger aus Metall detailliert festgelegt. Dieser wird nach der Schulterhöhe des Tieres bemessen:

  • Ein kleiner Hund benötigt mindestens 6 m² Fläche im Zwinger.
  • Ab einer Schulterhöhe von 50 cm müssen mindestens 8 m² Fläche zur Verfügung stehen.
  • Ab einem Widerrist von 65 cm gilt der Hund als großer Hund. 10 m² Fläche im Hundezwinger sind Pflicht.

Da diese Vorgaben jedoch sehr knapp kalkuliert sind. Als Tier- und Hundefreund wirst du deinem vierbeinigen Liebling sicher ein paar Quadratmeter mehr im Hundezwinger zur Verfügung stellen. Gerade auch wenn du als Züchter einen gewissen Publikumsverkehr besitzt. Ein großzügiger Metall Hundezwinger wirkt auf Kunden. Potentiellen neuen Hundebesitzern wird dieser Umstand positiv auffallen. Es wird deinen Ruf als seriöser Hundezüchter festigen.

Vor- und Nachteile des Hundezwingers aus Metall

Hundezwinger gibt es in vielen Formen und Materialien. Besonders gerne werden die Modelle aus Holz, Holz-Metall und Metall genutzt. Jedes Material bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit. Um welche es sich bei dem Metall Hundezwinger handelt, erfährst du hier:

Vorteile vom Metall Zwinger

Fast kein Hundezüchter kommt mehr ohne einen Hundezwinger aus Metall aus. Dieser hat, neben dem einfachen Sauberhalten, für den Züchter weitere Vorteile. 

Die langfristige Pflege ist an der Stelle zu nennen. Holz besitzt einen gewissen Wartungsaufwand. Bei Metall musst du dir weniger Gedanken machen. Einen frischen Anstrich benötigt Metall nicht.

Für Welpen kann der Hundezwinger als Welpenauslauf dienen. So besitzt er maximale Freiheit zum Spielen, Toben und Sozialisieren. Und das alles ohne deine Aufsicht. Der Zwinger wird durch ein Dach abgeschlossen. Damit wird die Umzäunung unüberwindbar.

Neuer Raum entsteht. Ein neuer Hundezwinger bedeutet auch mehr Platz im Haus.

Mit handwerklichen Geschick kannst du einen metallischen Hundezwinger erweitern. Zum Beispiel wäre eine Dusche im Zwinger denkbar.

Der Hundezwinger aus Metall ist im Verhältnis zur Option aus Holz wesentlich günstiger.

Nachteile vom Hundezwinger aus Metall

Der größte Nachteil für den Hundezwinger aus Metall würde darin bestehen, wenn er seinen Ruf gerecht wird. Der Hund darf nicht in ihm abgeschoben werden! Ein Vierbeiner benötigt wie der Mensch ein soziales Leben. Sowohl zu anderen Hunden, wie auch zu dir. Besteht kein vertrauensvoller Kontakt, kann es im Falle einer Erkrankung des Hundes richtig schwer werden. Ist dein Haustier schwer zugänglich, dann wird es auch für den Tierarzt nicht einfach. Gerade für einen Hundezüchter kann das zu einem größeren Problem werden.

Zum Zweiten ist die Optik zu erwähnen. Der hölzerne Vertreter punktet auf jeden Fall mit seiner Gartenhausoptik. Während der Hundezwinger Metall eher dem Ruf des Namens gerecht wird. Er wirkt wie ein Gefängnis.

Nicht jeder Hund ist für den Hundezwinger geeingnet. Daher solltest du deinen Hund auch nicht zur Zwingerhaltung zwingen.