Hundezwinger kaufen – für deinen Hund nur das Beste

Hundezwinger kaufen – für deinen Hund nur das Beste
5 (99.05%) 21 vote[s]
Hundehaus für dein Grundstück
Auch dein Hund mag ein eigenes Haus mit den eigenen vier Wänden.

Hundezwinger – Deine Fragen, passende Antworten

Du möchtest einen Hundezwinger kaufen und dich vorher informieren? Hier erfährst du alles, was es zum Thema Hundezwinger zu wissen gibt: von gesetzlichen Vorschriften über die Größe bis zu Materialien, der Ausstattung und dem Preis für einen Hundezwinger. Mach dich schlau, um eine gut informierte Kaufentscheidung zu treffen. Sogar werde ich dir später im Beitrag eine rundum sorglos Empfehlung zum Kauf eines Hundezwingers aussprechen. Somit sollte bei der Findung eines neuen Zuhauses für deinen Hund nichts mehr schief gehen.

Die Mindestgröße – Wie groß muss ein Haus für den Hund sein?

Vor dem Hundezwinger kaufen solltest du die gesetzlichen Vorschriften kennen. Sie sind im § 6 „Anforderungen an die Zwingerhaltung“ der Tierschutz-Hundeverordnung festgelegt. Es gelten die folgenden Vorgaben für die uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche:

Die Mindestlänge je Seite entspricht dem Doppelten der Körperlänge des Hundes. Zugleich darf aber keine Seite kürzer als 200 cm sein. Daraus ergibt sich eine Fläche von 4 m², die auch bei kleineren Hunden in keinem Fall unterschritten werden darf. Zusätzlich gelten folgende Mindestflächen entsprechend der Widerristhöhe des Hundes:

  • Ist der Widerrist deines Hundes unter 50 cm genügen im Prinzip 6 m² Fläche.
  • Bei einem Widerrist von 50 bis 65 cm gelten 8 m² als Richtwert.
  • Und bei Hunden von über 65 cm Widerrist kann der Hundezwinger gerne über 10 m² groß sein.

Werden mehrere Hunde im Hundezwinger gehalten, erhöht sich die Mindestanforderung an die Fläche je Hund um 50% gegenüber der Haltung eines einzelnen Tieres. Das gilt auch für Hündinnen mit Welpen.

Weitere gesetzliche Vorschriften, die du beim Hundezwinger kaufen beachten musst:

  • Hunde dürfen im Zwinger nicht angebunden werden.
  • Der Hundezwinger darf nicht aus gesundheitsschädlichen Materialen bestehen.
  • Der Hundezwinger muss höher sein als die Reichweite der Vorderpfoten bei aufgerichteter Körperhaltung.
  • Mehrere Hunde im Zwinger müssen Sichtkontakt halten können.

Der Zwinger aus Metall – gute Basisqualität erhältlich

Du kannst einen Hundezwinger kaufen, der aus Holz, Metall oder einer Kombination der beiden Materialen besteht. Die einfachste Form des Zwingers aus Metall ist der Hundekäfig. Er ist als stabile Gitterkonstruktion sowie als Metallgestell mit aufgespanntem Drahtgeflecht oder Maschendraht erhältlich. Gitterkonstruktion und Gestell sollten aus stabilem und rostfreiem Metall gefertigt sein. Pulverbeschichtetes Aluminium und Edelstahl erfüllen diese Anforderungen perfekt.

Ein einfacher Metallkäfig ist in der Anschaffung günstig. Er bietet dem Hund aber keinen Schutz vor Wind und Wetter. Für die dauerhafte Haltung ist er nur begrenzt einsetzbar. Modelle in Käfigbauweise, die zusätzlich über abnehmbare Seitenwände, eine Rückwand, ein Dach aus Metall und eine Bodenplatte verfügen, sind besser geeignet. Für weniger als 500 Euro kannst du bereits einen soliden Hundezwinger kaufen, der alle wichtigen Qualitätsanforderungen erfüllt.

Der Zwinger aus Holz – Premiumqualität mit Charme

Wenn du etwas mehr für deinen Hund investieren möchtest und außerdem auf Ästhetik und ein schönes Ambiente Wert legst, sollest du einen hölzernen Hundezwinger kaufen. Hier ist von Käfig-Optik nichts mehr zu sehen. Diese Modelle haben den natürlichen Charme kleiner Gartenhäuser. Sie sind mit Flachdach oder einfacher Dachschräge (Pultdach) erhältlich. Drei bis dreieinhalb Seiten sind durchgängig aus Holz gefertigt. Eine halbe bis eine Seite verfügt über ein Gitter oder Drahtgeflecht.

Diese Bauweise überzeugt durch eine gelungene Mischung aus freiem Blickfeld für den Hund und zuverlässigen Schutz vor Wind und Kälte. Modelle mit Fenstern und zusätzlichen Türen sind erhältlich. Der Preis für solche Hundezwinger aus Holz liegt bei 1.200 bis 2.000 Euro. Dafür erhältst du echte Premiumqualität, einen Wohlfühlort und ein tolles Schmuckstück für deinen Garten.

Der Aufbau der Hundezwinger aus Holz ist etwas komplexer als beim Hundekäfig. Achte darauf, dass eine Montageanleitung verfügbar ist, bevor du dich entschließt, einen hölzernen Hundezwinger zu kaufen. Vor der Montage sind zwei Behandlungen zum Schutz des Holzes sinnvoll: die Grundierung und die Lasur. Die Grundierung wird einmal durchgeführt. Die Lasur wiederholst du alle zwei bis drei Jahre. Alternativ zur Lasur kannst du auch Schutzlack verwenden. Dann ist eine Nachbehandlung alle vier Jahre ausreichend.

Meine Empfehlung – das Komplettangebot:

Hundezwinger mit Pultdach und Boden
  • Artgerechter Hundezwinger für einen mittelgroßen Hund
  • Gefertigt aus massivem, FSC-zertifiziertem Kiefernholz
  • Praktischer Klapphalter für eine Fütterung von außen, inkl. 2 Futterschalen
  • Effektiver Schutz vor Zugluft dank geschlossener Seiten
  • Inklusive Dacheindeckung und Holzboden
bester Hundezwinger

Besitzt du einen kleinen oder großen Hund? Kein Problem! Diesen Zwinger gibt es in verschiedenen Größen. Den passenden Hundezwinger für einen Hund mit Widerrist unter 50 cm findest du, wenn du auf das Wort klein klickst. Du möchtest einen Hundezwinger kaufen und dein Hund hat einen Rist von über 65 cm, dann drück einfach auf groß. Alle Zwinger befinden sich gerade im Angebot!!

Für welchen Vierbeiner einen Hundezwinger kaufen?

Die dauerhafte Haltung im Zwinger ist bei robusten, mittelgroßen bis großen Hunden optimal. Für einen Husky, Schäferhund, Kangal oder Berner Sennenhund einen Hundezwinger zu kaufen, ist also sicher eine gute Entscheidung. Gleiches gilt für Rottweiler, Irische Wolfshunde, Border Collies oder Chow Chows. Diese und weitere Hunderassen profitieren gegenüber der Wohnungshaltung von frischer Luft und einer lebendigen Kulisse rund um den Hundezwinger.

Dauerhafte Haltung bedeutet allerdings nicht rund um die Uhr. Jede Rasse hat ihren eigenen natürlichen Bewegungsdrang und benötigt entsprechenden Auslauf. Die Haltung eines Hundes in einem Zwinger gilt als umstrittenes Thema. Zu recht, wenn man sieht, wie viele Hunde quasi ihr ganzes Leben lang eingesperrt verbringen. Die Zeit im Vierbeinerkäfig ist aber immer nur als Alternative zu der Zeit im Haus oder in der Wohnung zu sehen, nicht als Alternative zur Bewegung. Bekommt dein Hund genügend Auslauf, sollte auch nichts gegen den Hundezwinger sprechen.

Einige kleinere Rassen sind für die dauerhafte Zwingerhaltung zu empfindlich. Hunde wie Chihuahuas, Pekinesen, Havaneser oder Jack Russel Terrier haben für winterlichen Temperaturen im Hundezwinger nicht genügend Widerstandskraft. Du kannst für solche Hunde dennoch ein Hundezwinger kaufen, wenn du dich auf die Nutzung tagsüber in der warmen Jahreszeit beschränkst. Der Hundezwinger ist dann ein schöner kleiner Auslauf, der zugleich Schutz vor Regen bietet.

Welche Ausstattung ist empfehlenswert?

Ein Fressnapf und ein Wassernapf dürfen in keinem Tiergehege fehlen. Einige Modelle verfügen bereits über praktische Vorrichtungen für die Näpfe. Sie lassen sich zum Befüllen nach außen und dann wieder nach innen drehen. Als Alternative zu einem Wassernapf kannst du auch einen Haustierbrunnen in den Hundezwinger stellen oder einen Wasserspender innen am Zwinger anbringen. Als weitere Ausstattung bietet sich Hundespielzeug an. Beispiele wären ein Hundeknochen oder ein passender Ball für Hunde. Auch über Dinge zum Kuscheln wird sich dein dein Lump freuen.

In einer geschützten Ecke des Zwingers richtest du den Schlafplatz ein. Diesen stattest du mit einer Hundehütte aus. Denkbar ist auch ein Hundebett oder ein Körbchen mit einer warmen Decke. Im Winter ist es zum Wohl des Hundes sinnvoll, den ganzen Hundezwinger oder mindestens die Schlafstelle zusätzlich mit Thermomatten auszulegen. Die Matten verhindern, dass Bodenkälte durch den Hundezwinger nach oben dringt.

Wie gewöhne ich den besten Freund des Menschen an sein neues Zuhause?

Nach dem Hundezwinger kaufen, dem Aufbau und der Ausstattung steht der Einzug des Vierbeiners an. Geh bei der Eingewöhnung Schritt für Schritt vor. Das Umfeld ist für den Hund neu und ungewohnt. Je mehr Zeit du ihm lässt, desto reibungsloser verläuft der Übergang. Lass den Hund am ersten Tag nur eine halbe Stunde im Zwinger alleine. Steigere die Zeit dann auf eine Stunde, dann auf zwei Stunden, usw. Bei der ersten Übernachtung im Zwinger sollte er sein neues Zuhause schon gut kennen und als selbstverständlich ansehen. Alternativ findest du auch Hilfe bei einigen Hundeschulen. Sie bieten hierfür spezielles Training an.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial